das Internationale Zwölf-Stunden-Endurorennen "Dawn to Dusk" in Wales ist seit den Anfängen unseres Rennteams ein Highlight im Terminkalender und neben dem "Endurance Day" ein besonderer Härtetest für Mensch und Maschine. In diesem Jahr konnte Touratech Racing den bisher größten Erfolg dort feiern: Mit dem ersten und dritten Platz sowohl in der Profi-Klasse als auch in der Gesamtwertung und einem weiteren dritten Platz bei den Sportfahrern schafften alle drei Touratech-Teams den Sprung aufs Treppchen!
Insgesamt 159 Teams waren zum Zwölf-Stunden-Rennen angetreten. Schon beim Start zeigt sich, dass Touratech Racing hier ganz vorn mitmischen würde, denn Gerhard Forster setzte sich sofort an die Spitze und ließ das Feld als schnellster Fahrer auf der Strecke hinter sich. Zusammen mit Alex Sedlmair fuhr er auf dem technisch anspruchsvollen Terrain einen überlegenen Start-Ziel-Sieg ein, was Touratech Racing I auch den Gewinn der Gesamtwertung einbrachte.
Ebenfalls aus der ersten Reihe fuhr Ian Rowley los, der aus Zweitschnellster wegkam, und zusammen mit Lars Würdemann als Touratech Racing 2 an den Start ging. Beide beendeten das Rennen auf Platz drei und waren mit nur einer Minute Rückstand haarscharf am zweiten Gesamtrang vorbeigeschrammt!
Einen Überraschungscoup landete Touratech Racing 3 mit Peter Kachler, Jan Hagedorn und Alexander Schönborn, die als Drei-Mann-Team in der Sportfahrer-Klasse den dritten Platz errangen und Erfolg für unser Rennteam komplettierten.
Mehr von diesem äußerst erfolgreichen Renneinsatz gibt es im Racing Block auf www.touratech.de,
Außerdem ist im Touratech Web-TV und auf YouTube nun ein Clip über die "Red Bull Romaniacs" zu sehen, der eindrucksvoll zeigt, wie sich Gerhard Forster bei einer der schwersten Hardenduro-Rallyes der Welt auf den siebten Platz in der Profi-Klasse gekämpft hat:
Cedric Soubeyras (WRP) glänzt auf dem Podium, Smitka mit Comeback Zum ersten Mal in der Saison 2010 trat das KTM Sarholz Racing Team bei den ADAC MX Masters mit drei Piloten an. Neben Cedric Soubeyras und dem vor dem Grand Prix von Tschechien neu verpflichteten Julien Bill, meldete sich Petr Smitka nach monatelanger Verletzungspause einsatzbereit zurück. Austragungsort für die siebte und damit vorletzte Runde war das Zentrum des Limpurger Landes in Gail-dorf. Auf der schon legendären Rennstrecke „Auf der Wacht“ hatte das Sarholz Racing Team in der Vergangenheit mit seinen Piloten schon so manche Schlacht geschlagen, doch in diesem Jahr war alles anders. Die Strecke hatte umfangreiche Veränderungen erfahren, war mit Supercross-Elementen gespickt und wurde als größte Neuerung entgegen der bisherigen Fahrtrichtung gefahren. Nachdem der Regen in den Tagen vor der Veranstaltung der Strecke stark zugesetzt hatte, wurde es am Samstag mit einsetzendem Sonnenschein besser und besser. Soubeyras stellt die Sarholz-KTM auf die Pole-Position Für Cedric Soubeyras war die neu gestaltete Strecke nahezu optimal und der Fran-zose lieferte bereits in der Qualifikation eine eindrucksvolle Kostprobe seines Kön-nens ab. Mit fast spielerischer Leichtigkeit meisterte er die anspruchsvollen Sprung-kombinationen und stellte die Sarholz-KTM auf die Pole-Position. „Unglaublich, heu-te habe ich Stars wie Max Nagl und Ken Roczen geschlagen, ein tolles Gefühl. In den letzten Wochen habe ich viel Supercross trainiert und das hat sich hier ausge-zahlt.“ Julien Bill konnte sich als Vierter qualifizieren, während Petr Smitka bei sei-nem Comeback auf Rang vierzehn notiert wurde. Wieder Podium für Soubeyras, Bill hinter den Erwartungen Mit einer starken Leistung wartete Soubeyras dann auch Sonntag auf. Im ersten Lauf musste er sich nur den beiden WM-Stars Nagl und Roczen geschlagen geben und gesellte sich als Dritter aufs Podium. Im zweiten Lauf wurde Soubeyras guter Fünfter und zog zufrieden Fazit. „Es geht weiter aufwärts. Wäre der zweite Lauf fünf Minuten länger gegangen, dann wäre ich auf jeden Fall noch Vierter gewor-den. Aber auch so bin ich zufrieden, denn ich habe wieder Boden in der Gesamt-wertung gut gemacht und kann beim Finale noch den Vize-Titel einfahren.“ Schüt-zenhilfe könnte er dabei von Julien Bill erhalten, aber der Schweizer hat bis dahin noch einige Arbeit vor sich. In Gaildorf blieb er im ersten Umlauf nach Stürzen au-ßerhalb der Punkteränge und Rang neun im zweiten Rennen ließ ebenfalls keine Jubelstürme aufkommen. Petr Smitka gab im ersten Lauf kurz vor Ende der Renn- ADAC MX MASTERS 7 / GAILDORF KTMSARHOLZRACINGTEAM distanz auf, fuhr dann aber den zweiten Wertungslauf außerhalb der Punkteränge zu Ende. „Die lange Pause merke ich überall. Im ersten Lauf hatte ich überhaupt keine Kraft mehr, bin mehrmals fast gestürzt und da habe ich aufgegeben. Im zweiten Lauf hat es schon besser geklappt und so bin ich durchgefahren. Das war mein Ziel, jetzt muss ich weiter trainieren.“ Am kommenden Wochenende startet das KTM Sarholz Racing Team beim Benelux Grand Prix im niederländischen Lierop. Dort werden Cedric Soubeyras und Julien Bill in der Kategorie MX1 an den Start gehen. Ein Start von Petr Smitka kommt nach dessen langer Verletzungspause wohl zu früh und der Tscheche wird sich wei-ter seinem Aufbautraining widmen. Resultate und Ergebnisse unter: www.adac-mx-masters.de Nächstes Rennen: Grand Prix Benelux - Lierop - 04./05. September 2010
Traditionell wird im Rahmen der ADAC MX Masters eine Veranstaltung im benachbarten Österreich ausgetragen. Als Gastgeber präsentierte sich in diesem Jahr bei der sechsten Runde der Serie der MCC Möggers in Vorarlberg. Mit tollem Blick auf den Bodensee und die umliegende Landschaft, sollte die Rennstrecke mit hartem Untergrund endlich wieder einmal für ein Erfolgserlebnis bei Cedric Soubeyras sorgen. Der Franzose, schon in den letzten Wochen mit einem starken Aufwärtstrend in der Motocross-WM unterwegs, hatte sich einiges für das Renn-Wochenende in Österreich vorgenommen. „Einige Rennen in den MX Masters sind überhaupt nicht gut gelaufen und ich habe noch etwas gut zu machen. Der Titel ist zwar aktuell nicht mehr in Reichweite, aber ich will die Serie auf jeden Fall in den Top-3 abschließen“, gab er sich kämpferisch. Unterstützung erhielt Soubeyras von Julien Bill. Der Schweizer, in der Vorwoche in Loket mit einem soliden Grand Prix Comeback, erhielt ein weiteres Mal das Vertrauen von Teamchef Burkhard Sarholz und stellte sich zum ersten Mal der Konkurrenz in den ADAC MX Masters. „Julien hat mich schon in Loket überzeugt. Trotz seiner mehrwöchigen Rennpause hat er das WMTempo gleich wieder angenommen und sich sehr gut behauptet. Ob es hier auf der doch recht engen Strecke mit der starken KTM 450 SX-F für eine Spitzenplatzierung reicht, muss man dann sehen. Allein davon hängt das weitere Engagement allerdings nicht ab.“ Soubeyras mit Bestzeit in der Qualifikation, Bill solide auf Rang vier Bei optimalen Strecken- und Witterungsbedingungen ging es am Samstag in die erste Entscheidung des Wochenendes, das Qualifikations-Training. Cedric Soubeyras untermauerte seine Ansprüche auf eindrucksvolle Art und Weise und markierte auf der Sarholz-KTM die absolut schnellste Rundenzeit seiner Gruppe. Julien Bill stand der Leistung von Soubeyras kaum nach und zeigte sich auf Rang vier ebenfalls sehr gut aufgelegt. Damit hatten die beiden Teamkollegen eine sehr gute Ausgangsposition am Startgatter und hofften auf einen erfolgreichen Rennsonntag. Starke Leistung von Soubeyras wird mit Rang drei belohnt, Bill im Pech Mit einem guten Start und einer soliden Startrunde platzierte sich Cedric Soubeyras im ersten Wertungslauf nach Runde eins auf dem fünften Rang. Ohne großes Abtasten ging der Franzose zur Sache, kämpfte sich im Verlauf der nächsten Runden Platz für Platz nach vorne und übernahm Rang zwei. Bis wenige Runde vor Schluss behauptete er diesen souverän, ehe er sich in der Schlussphase beim Überrunden ADAC MX MASTERS 6 / MÖGGERS KTMSARHOLZRACINGTEAM ein wenig zu viel Zeit ließ und noch auf Rang drei verwiesen wurde. „Auf der einen Seite bin ich mit dem Podium zufrieden, aber wenn man solange auf Platz zwei liegt darf man das so kurz vor Schluss nicht mehr hergeben. Ich habe beim Überrunden zu viel Zeit liegen gelassen und bevor ich wieder Fahrt aufnehmen konnte, war Tonus vorbei. Aber es ist ein gutes Gefühl endlich wieder auf dem Podium zu stehen!“ Julien Bill hatte sich nach einem nicht ganz optimalem Start bereits auf Rang acht in die Top-10 nach vorne gekämpft, als der Schweizer Kontakt mit dem österreichischen Hartboden hatte. „Ich war aggressiv am Gas um weiter aufzuholen. Dann hat es plötzlich gerumst und ich lag mit der Sarholz-KTM im Dreck. Bis ich dann wieder ins Renngeschehen eingreifen konnte, war die Sache gelaufen. Ohne Rhythmus habe ich dann nicht mal mehr einen Zähler geholt, das muss besser werden. Besser wurde dann auch der zweite Lauf für Bill. Aus dem Start heraus als Zweiter platziert, kämpfte er über die gesamte Renndistanz im Spitzenfeld und finishte letztendlich als Vierter. „So langsam kommt die Rennpraxis wieder. Ich merke einfach wie mir in den letzten Monaten die Rennen gefehlt haben. Es geht schrittweise vorwärts und ich bin froh, dass ich die Saison im KTM Sarholz Racing Team zu Ende fahren kann.“ Für Cedric Soubeyras lief es nicht ganz optimal. Auch er mischte kräftig an der Spitze des Feldes mit und war wieder in Richtung Podium unterwegs. Doch diesmal musste auch der Franzose mit Sturzpech zurückstecken und so stand im Ziel Rang sechs zu Buche. In der Tageswertung bedeutete dies Rang vier. Im Zwischenklassement der ADAC MX Masters 2010 hat sich Soubeyras allerdings auf den dritten Rang nach vorne geschoben und so einen großen Schritt in Richtung Saisonziel gemacht. „Schade, dass ich im zweiten Lauf noch Punkte habe liegenlassen. Wichtig ist aber, dass ich nun wieder auf dem dritten Rang liege. Diesen will ich auf jeden Fall verteidigen und mit etwas Glück geht ja auch noch etwas nach vorne.“ Resultate und Ergebnisse unter: www.adac-mx-masters.de Nächstes Rennen: ADAC MX Masters - Gaildorf 28./29. August 2010
sehr gute, allerdings warme und staubige Bedingungen fanden unsere Fahrer am vergangenen Sonntag im bayrischen Goldbach vor. Die wunderschöne ehemalige WM-Strecke war hervorragend vorbereitet und die Startplätze für diesen Toplauf schon Wochen vorher ausgebucht.
Unser Mann für die Sport Liga A -> Till Pusch, konnte von Anfang die Führung übernehmen und
hielt den ersten Platz bis drei Runden vor dem Boxenstopp. Till kam als Zweitplatzierter in die Box, doch die versierte Crew konnte den Abstand zum Führenden durch einen sehr zügigen Boxenstopp egalisieren. So ging der Touratech-Racing-Pilot wieder in Führung. Leider vereitelte eine Reifenpanne den Sieg, aber Till konnte nach Behebung des Schadens mit seiner G450X immerhin noch auf Pokalrang 7 vorfahren.
Das Highlight eines jeden GCC-Wochenendes ist das Rennen der Profis. Mit 26 Top-Fahrern aus vielen verschiedenen Nationen war das Starterfeld äußerst hochkarätig. Der Touratech-Racing-Pilot Mickael Musquin stürzte leider im Startgetümmel und musste das Feld von hinten aufrollen. Mit seiner "Jetzt erst Recht"-Mentalität fuhr Musquin mit seiner Touratech G450X in einer anderen Dimension. Bis zum Boxenstopp nach einer Stunde hatte Mika bereits 17 Fahrer überholt. Doch es ging noch mehr, "El Mosquito" machte sich auf den Weg zum besten GCC-Pro-Ergebnis für Touratech bis dato. In der zweiten Rennhälfte brannte der Franzose die schnellsten Rennrunden in das Goldbacher Stadion. Zur Begeisterung der knapp 5000 Zuschauer fuhr Musquin jetzt vollkommen entfesselt auf den vierten Platz. In zwei Stunden hatte Touratech Racing 22 Top-Piloten aus aller Welt überholt - sensationell! Der zweite Pokalplatz und das beste Ergebnis für Touratech Racing bis dato in der GCC-Profi-Klasse!
Natürlich gibt es hierüber einen Beitrag im Touratech WEB-TV und ein zweites Video auf Youtube von Matthias Eichert (g450x.de), beide auch in HD...